Markus Borner | 1945 – 2020

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36 Comments

  1. Reiner Zieger says:

    In verhärteten Zeiten des kalten Krieges trugen Freunde aus der Schweiz und der BRD eine Bitte an Dr. Markus Borner heran: Könnt Ihr einen verzweifelten Tiermaler aus Ostberlin nach Tanzania einladen, der seit vielen Jahren bei DDR-Ministerien und Institutionen versucht, zu einem Studienaufenthalt nach Afrika
    in “das Land seiner Tiermodelle” zu gelangen. Die erfolgte Einladung eines für die Borners unbekannten Menschen bewirkte bei den Behörden, dass ich 1981 ausreisen konnte und von der jungen Familie auf Rubondo herzlich empfangen wurde und wochenlang mit Ihnen die aufregendsten Erlebnisse teilen durfte.
    Markus hat mir unvergessliche Eindrücke gewährt, zu Fuß durch die Insel, mit der Cessna über den Tierherden und mit dem Allrad unmittelbar neben den vom Wandertrieb erregten Gnus und Zebras.
    Dafür bin ich ihm und Monica zutiefst dankbar. Vor Ort konnte ich ein Plakat zur Rettung der Nashörner anfertigen, das in ganz Tanzania Verbreitung fand.
    Nach dem Mauerfall konnte ich Markus in der Serengeti wiedertreffen. Ich erfuhr von den geduldigen Verhandlungen mit den Einheimischen und der Überzeugungsarbeit mit den Landesbehörden zur Bewahrung der einzigartigen Naturwunder, von Erfolgen und Rückschlägen.
    Er hat in den vielen Wirkungsjahren Großartiges ganz im Sinne Bernhard Grzimeks geleistet. Das wird ihm zum Vorbild für seine unermütlichen Nachfolger und unvergessen machen nicht nur in Tanzania, auch bei Naturfreunden in aller Welt. Danke Markus.
    Mein herzliches Beileid gilt seiner Frau Monica und Sophi und Felix.

  2. Helma u.Hans Schmidt says:

    Zum Tode von Herrn Borner sprechen wir seiner Familie und der ZGF unser Beileid aus
    Bei zwei _Besuchen in Seronera haben wir Herrn Borner als freundlichen und fachkundigen
    Freund Afrikas kennen gelernt.Unsere besondere Hochachtung gilt seinem Einsatz im Kampf gegen
    den Bau einer Straße quer durch die Serengeti,die die Migration der Tiere unmöglich gemacht
    hätte.Wir werden Herrn Borner ein ehrenwertes Andenken bewahren.
    Helma und Hans Schmidt aus Wuppertal.

  3. Dr Hans-Juergen Richter says:

    Liebe Familie Borner, ich beglückwünsche sie, dass sie solch einen Menschen in ihrer Mitte hatten. Meine Frau und ich waren leider das letzte Mal im Januar 1980 in der Serengeti mit dem Giude Herrn Delius und haben am Ngorongoro Krater Prof Grzimek nur knapp verpasst. Es war ein ungeheures Erlebnis und hat unsere Beziehung zur Natur geprägt. Es ist mit Worten nicht zu beschreiben, wie sich Prof Borner weiterhin für dies einzigartige Stück Natur eingesetzt hat.

  4. Dr Hans-Jürgen Richter says:

    Liebe Familie Borner, ich beglückwünsche sie, dass sie solch einen Menschen in ihrer Mitte hatten. Meine Frau und ich waren leider das letzte Mal im Januar 1980 in der Serengeti mit dem Giude Herrn Delius und haben am Ngorongoro Krater Prof Grzimek nur knapp verpasst. Es war ein ungeheures Erlebnis und hat unsere Beziehung zur Natur geprägt. Es ist mit Worten nicht zu beschreiben, wie sich Prof Borner weiterhin für dies einzigartige Stück Natur eingesetzt hat. Ich hoffe nur, dass auch seine Nachfolger solch eine glückliche Hand haben, und die Serengeti in ihrer ursprünglichen Form für unsere Nachkommen bewahren können. Hochachtungsvoll Dr Richter

  5. Ulrike und Friedhelm Achenbach, Königswinter im April 2020 says:

    Viel zu früh verlieren wir einen großartigen Menschen, den ich stets um seine Arbeit beneidet habe, wohl wissend, dass dazu viel mehr gehörte, als das was ich zu leisten im Stande gewesen wäre. Wie gerne hätten wir ihm noch ein paar Jahrzehnte gegönnt… Wenngleich es vielleicht eine “Gnade” ist, dass er dass Elend, das der Mensch im Begriff ist anzurichten nicht mehr mit ansehen muss. Wen interessiert schon der Schutz der Natur, wenn Profit, Geld- und Machtgier als Oberstes gelten? Wen interessiert, dass Orang-Utans ausgerottet werden, wenn wir mit Palmöl Profit machen können? Sein Kampf gegen Windmühlenflügel konnte ihm seinen Humor und seine Herzensbildung nicht nehmen. Die das Glück hatten, ihm persönlich zu begegnen und die vielen, die sein Wirken im höchsten Maße schätzten, werden die Erinnerung an ihn tief im Herzen bewahren.

  6. Marieluise Baethge says:

    Manchmal bekommt man Nachrichten in den Medien nicht mit. So habe ich erst heute betroffen vom Tod von Markus Borner aus dem Gorilla Magazin erfahren. Ich durfte ihn am 1.4. 2006 bei einer Safari mit der ZGF auf seiner “berühmten” Terrasse kennenlernen. In den darauffolgenden Jahren habe seine Aktivitäten immer verfolgt. Er war wie Bernhard Grzimek ein Bewahrer der afrikanischen Wildnis und wird, wie ich hoffe, auch gute Nachfolger in diesen Spuren finden.

  7. Pia Zimmermann says:

    Markus Abschied von dieser Welt schmerzt sehr, sein Abschied verändert diese Welt. Für mich ist ein Stück Heimat verloren gegangen!

    Ich bewahre das, was er mir bedeutet, was er in dieser Welt und damit auch in mir verändert hat. Sein Blick in diese Welt, seine Begeisterung für das was unseren Planeten ausmacht, seine Hingabe an die Natur, seine Fähigkeit sie zu genießen und seine unbeirrte Art für ihre Unversehrtheit zu arbeiten, ja zu leben, und seine Verlässlichkeit auch als Freund, dass alles hat nicht nur mich, sondern viele inspiriert und verändert.

    Markus hat viel bewegt, sogar Berge versetzt, seine Wirkung und ihre Bedeutung, alles wird bleiben.

    Ich bin dankbar, dass ich Markus kennen lernen durfte und ich bin glücklich das wir Freunde waren und in meinen Gedanken auch bleiben.
    Danke Markus für alles! Safari njema!

  8. Susan Bätz(sauvez les elephnts d'Afrique/France says:

    ich habe Markus ein paar mal in der Serengeti getroffen.”Ich bin Markus” hat er sich vorgestellt! Seine unkomplizierte Art hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die langen Gespräche über seine Arbeit waren immer sehr interessant. Trotz der Probleme der Fauna und und Flora in Tansania, blieb er optimistisch und wollte nie den Kampf aufgeben. Er hat mir sogar verraten, wo er begraben sein möchte, ich hoffe, sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Danke Markus, dass ich dich kennenlernen durfte!
    Ruhe in Frieden!

  9. Charlotte Demisch-Noch und Dr. Klaus Noch says:

    Auf unserer Reise mit der ZGF in die Serengeti waren wir natürlich auch gespannt, ob wir eventuell einen Blick auf Markus Borner würden werfen können, den wir schon aus vielen Filmen und Publikationen kannten. Umso größer war die Freude, dass er uns persönlich auf seiner Terrasse zum Lunch begrüßte und ganz unkompliziert, aber zutiefst fundiert “aus dem Nähkästchen” plauderte. Seine zupackende Art, sein immenses Wissen und seine Entschlossenheit, die letzten Paradiese in Afrika zu erhalten, haben uns tief beeindruckt. Als Highlight durfte ich ihn auf einen Flug mit dem berühmten Zebraflugzeug begleiten, und niemals werde ich diesen Moment vergessen: Markus Borner mit seiner Ruhe und Erfahrenheit und knochentrockenen Bemerkungen zeigt uns die Serengeti von oben, sogar die Nashörner. Ich kriege heute noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Moment von purem Glück zurückdenke.
    Obwohl wir Markus Borner nur kurz kennenlernen durften, hat uns die Nachricht seines Todes sehr bestürzt. Männer von seinem Schlag gibt es nicht mehr oft, umso mehr wird er fehlen.

  10. Familie Jörg, Heike & David Seibert says:

    Wir sind noch immer hoch betroffen von der traurigen Nachricht. Wir und vor allem ich, der das Glück hatte Markus Borner persönlich kennenzulernen, möchten uns von Herzen bedanken. Danke für die herausragende Lebensleistung ,die sich u.a. in seinem Einsatz für die ZGF, zum Wohle von Natur und Mensch widerspiegelt. Danke für die Inspiration, die Geist und Witz seiner Vorträge aber auch persönliches Gespräch möglich gemacht haben. Danke für ein so wertvolles Leben Markus Borner und seiner Familie ganz viel Kraft und alles Gute.
    Er sagte, dass er in seinem nächsten Leben so gerne mit seinen “Kumpels”, den Geiern, in der Serengeti umherstreifen würde und die Freiheit genießen könnte. Möge er jetzt Ruhe, Frieden und Freiheit finden.
    Er wird in unserem Köpfen und Herzen bleiben.

  11. Claudia Carda-Döring, ZGF Mitarbeiterin 2008-2013 says:

    Wenn Markus im Headquarter in Frankfurt war, war das immer etwas Besonderes. Seine Begeisterung und seine Energie waren spürbar und es gab immer viel zu Lachen . Er hat mich und uns immer spüren lassen, dass es auf jeden ankommt und jeder wichtig ist, die großen Naturschutzgebiete der Welt zu schützen.

  12. Sabine Gutjahr, Exposition says:

    Es war unglaublich! Für die Planung der Dauerausstellung im Serengeti-Visitor Center hatten wir die fantastische Chance in die Serengeti reisen – bis heute ein (berufliches) Highlight! Zusammen mit Markus haben wir mit den Verantwortlichen vor Ort einen Workshop durchgeführt und die Inhalte feingeplant. Zudem mussten die Ausstellungsflächen vermessen und Bedingungen wie Stromversorgung etc. geprüft werden. Gleich nach unserer Ankunft hat uns Markus zu sich auf die Terasse eingeladen, er hatte für uns gekocht und schon Bier kalt gestellt. Seine Gastfreundlichkeit, sein Humor und seine Wärme haben meinen Kollegen und mich sofort bezaubert. Wir durften “seine” Hyäne “Sweety” begrüßen und lernten noch einige der weiteren “Nachbarn” des Gästehauses kennen (Klippschliefer & Co). Und wir haben Markus bei der Arbeit erlebt, seine Effektivität, seine Klarheit und auch seine genauen Vorstellungen für die Gestaltung kennen gelernt: “Das darf nicht aussehen wie im Landesmuseum Darmstadt!” Das hatte gesessen, war aber zugleich Ansporn, den Blick dafür zu weiten, was dieser besondere Ort brauchte. Später kam es immer wieder mal zu weiteren, freudigen Begegnungen, z.B. bei der Planung des Grzimek-Camps im Frankfurter Zoo. Ich bin traurig über seinen Tod, froh, ihn kennengelernt zu haben und behalte ihn als tollen Menschen in Erinnerung!

  13. Kirstin Ulrichs says:

    Markus Engagement für den Naturschutz war großartig und bewundernswert. Leider durfte ich ihn nicht persönlich kennenlernen, aber er wird in Erzählungen immer weiterleben. Und so wird uns und die Arbeit der ZGF weiter inspirieren!

  14. Ellen & Knut Emmert says:

    Wir standen mitten in der Serengeti – und um uns herum tausende von Gnus mit ihrem ständigen grunzenden Gemurmel und Zebras mit ihrem lachenden Wiehern – ein Fest fürs Leben. Daß wir diese letzte große phantastische Tierwanderung auf unserem viel zu übervölkerten Planeten noch miterleben konnten, verdanken wir ganz wesentlich auch Markus, der Bernhard Grzimeks Saat aufblühen ließ. Aber das funktionierte nur, weil er auch ein genialer Organisator und Kommunikator war, der mit seinem engagierten Team von Mitarbeitern über alle Schwierigkeiten hinweg dem Natur- und Tierschutz weltweit einen seiner größten Erfolge verschaffte. Und dabei konnte er das Ganze so leicht und selbstverständlich aussehen lassen, wenn man mit ihm auf seiner Veranda in Seronera saß (wobei er nicht nur über Löwen und Nashörner sprach, sondern auch sein „Haustier“, den Klippschliefer, und seine „Unarten“ schweizerisch-humorvoll kommentierte). Er wird uns fehlen – und den Millionen Tieren des „Meeres aus Gras“.

  15. Gabriela Staebler says:

    Markus war ein großartiger, ein ganz besonderer Mensch. Ich hatte das große Glück und die Freude über 20 Jahre mit ihm befreundet zu sein. Wir waren uns 1997 bei der Eröffnung des Island Camps auf Rubondo begegnet. Ich machte dort Pressebilder. Von da an nannte er mich „Paparazzi“. Wann immer ich in der Serengeti auf Safari war, besuchte ich ihn in Seronera. Sein Humor, seine Warmherzigkeit , Lebensfreude und sein unerschütterlicher Optimismus faszinierten nicht nur mich. Die Liebe zur Wildnis Afrikas und ihren Tieren machte uns zu Verbündeten. Ich bin stolz und sehr dankbar dafür, dass Markus für zwei meiner Afrika-Bildbände das Vorwort geschrieben hat.

    In seinem Rundmail „what I have been up“ schilderte er meist mit viel Humor und immer großer Dankbarkeit seine Erlebnisse, Begegnungen und Abenteuer des vergangenen Jahres. Diesen Januar habe ich vergeblich darauf gewartet. Viel zu früh hat ihn „sein Krokodil“ erwischt.

    „The Serengeti, where part of my soul will remain forever“. so stand es in einem seiner letzten mails. So wird es sein, denn die Serengeti ist ein Teil von Markus Borner und wird es immer bleiben.
    Safari njema mein lieber Freund! Wir werden Dich nie vergessen.

  16. Michael Stocks, ARD German TV says:

    Lieber Markus!
    Ich bin so froh, dass ich Dich und Deine Leidenschaft für die Natur, speziell für die Serengeti, kennenlernen durfte. Die Filmarbeiten mit Dir waren ein ganz besonderes Erlebnis. Nicht nur weil ich damit diesen magischen Ort, den Du so sehr geliebt hast und der eine ganz besondere Anziehungskraft ausübt, kennenlernen durfte. Sondern weil ich dort einem faszinierenden Mann begegnet bin, der mit soviel Engagement gegen die vielen Bedrohungen gekämpft hat und dabei mit viel Witz und Überzeugungskraft seine Gegenüber in den Bann gezogen hat.
    Menschen wie Dich gibt es leider viel zu wenige – wir werden Dich vermissen, aber Deine Freude und Deinen Einsatz für den Schutz der Tiere, für einen bedrohten Lebensraum und für die Menschen dort, niemals vergessen.

  17. Lia Venn says:

    Diese Lebendigkeit! Das war das Erste, das mir in den Kopf kam, als ich von seinem Tod hörte. Das mag etwas irre wirken, aber er hätte womöglich schallend darüber gelacht. Vor zehn Jahren hatte ich das große Vergnügen, ihn in Frankfurt zum Thema Serengeti interviewen zu dürfen. Es war eine ganz besondere Erfahrung. Er hat die Tiere, die Luft, die Gerüche so anschaulich beschrieben, dass wir prompt in der Savanne saßen. Er sprach über den “mürrischen Gesichtsausdruck” des Klippschliefers, der ihn morgens auf der Terrasse begrüße, so plastisch, dass man meinte, “dieses kleine wollige Ding” säße gleich bei uns. Wie er die Gnu-Wanderung beschrieb: “Wenn ich zu Hause bin, ist das Erste, was ich von den Gnus höre, wie ein fernes Meeresrauschen, wie eine Brandung, die kommt und geht. Man sieht aber noch nichts. Als nächstes kommen die Fliegen, plötzlich sind sehr viele Fliegen überall. Und dann kommen die Gnus. Das berührt einen ganz tief drinnen. So was gibt es doch auf der ganzen Welt nicht mehr zu sehen. Und dass das noch erhalten ist, in einem Gebiet, wo in der Nähe sehr viele Menschen wohnen, ist doch eine ganz irre tolle Geschichte.” Danke für diese.
    Im Februar oder März wird die Brandung wieder zu hören sein. In der Serengeti, die es auch noch gibt, weil es Markus Borner gab – und so bleibt er.

  18. Bernd Neidewitz says:

    Markus Borner war ein großartiger Mensch, ein Visionär wie Bernhard Grizimek, dem wir sehr viel zu verdanken haben. Wenn wir an die Serengeti denken, denken wir auch an ihn und an all das, was er dort geleistet hat.

  19. Reinhard Radke says:

    Ohne die ZGF wäre die Serengeti heute nicht, was sie ist. Dazu haben vor allem zwei Menschen beigetragen: Bernhard Grzimek und Markus Borner. Ich hatte das Privileg, in den Neunziger und Nuller Jahren mit Markus in der Serengeti arbeiten zu dürfen: Sein Haus war das Gravitationszentrum für Wissenschaftler, Naturschützer und Journalisten in Seronera. Das lag nicht nur an seiner biologischen Kompetenz, sondern mindestens genauso an seinen menschlichen Qualitäten – seinem Humor, seinem Einfühlungsvermögen und seiner Geradlinigkeit. Ohne ihn ist Seronera nicht mehr, was es war.

  20. Prof Noah Sitati, WWF Tanzania says:

    For sure Serengeti ecosystem and the conservation fraternity have lost an icon of conservation who made Serengeti National Park better understood from science point of view contributing to its effective management and conservation. I did not interact with Prof Markus but your work speaks volumes and particularly so when I was working in the adjacent Mara National Reserve. May his soul Rest In Peace.

  21. Dr.Junker says:

    Heute braucht die Welt mehr den je Männer wie Markus Borner, die sich selbstlos, engagiert und mutig für die Erhaltung unserer natürlichen Grundlagen einsetzen.
    Alfred Junker, Beirat der Ebeckstiftung

  22. Dagmar Röhrlich says:

    Lieber Markus, danke für Dein Leben!

  23. Tim and Anne Clarke says:

    Markus Borner- a Wildlife Conservation icon

    Few people have touched our lives as much as Markus. As young Oxford zoologists, Anne and I had been brought up on stories of ecologists doing ground-breaking ecological work in the Serengeti – scientists like Kruuk, Laws, Norton Griffiths, and Sinclair. We dreamt of visiting this mythical place, popularized by the epic work of Bernhard Grzimek and his film Serengeti Shall Never Die.
    Little did we know then that for over 30 years we would establish an umbilical link of friendship with the man who was to take over Grzimek’s mantle and stamp his own personal mark on the entire future of the Serengeti, and help make the Frankfurt Zoological Society a true pioneer of wildlife conservation management across the African continent. In our experience he has no equal.
    Our family first arrived in Tanzania in 1986. As the EU’s first Rural Development Adviser, the Serengeti and Ngorongoro Crater became natural targets of EU funding to promote conservation, and Markus was the key person to identify appropriate projects and oversee this work. When I was later posted to Ethiopia, the Bale mountains became another target, and later, back in Tanzania as an EU Ambassador, Markus played a critical role in defending the Serengeti from crazy development schemes and promoting efforts to protect rhinos and conserve chimpanzees in Mahale Mountains National Park.
    Apart from his extraordinary professional skills as an ecologist, his human warmth, hospitality, piloting and cooking skills were legendary. He was a truly inspirational leader who provoked genuine and deep friendship in those who worked for and with him. His brought together a team, including my wife Anne, to work on the creation and execution of the Serengeti Visitor Centre – a world class legacy to his vision.
    He had his quirks – who else but Markus would create a huge aquarium in his Seronera house in the middle of the bush, cleaned regularly by him in swimming trunks kitted out in mask and snorkel; or keep in his living area a life-size model lion, created by a Serengeti research team for lion behavioural studies; or place on his FZS Land-Rover car bonnet an alpha male gorilla mascot ; or speak such terrible swahili despite spending four decades in Tanzania; or like nothing better than a sundowner on the top of a nearby kopjes, accompanied by a Cuban cigar
    Markus was a larger than life personality, someone who had a total commitment and passion for his job, who was totally immersed in the survival of the Serengeti and his work on the global protection of biodiversity. He will be sorely missed. His legacy is immense.

  24. Wolfgang Fremuth says:

    Markus Borner hatte meinen allerhöchsten Respekt als Kollege bei der ZGF, aber auch sein Humor, seine ökologische Fachkunde, seine Berufserfahrung in schwierigem Umfeld, sein feiner Charakter und seine Hilfsbereitschaft machten die Zusammenarbeit mit ihm zu einer großen Freude. Ich habe die Meetings mit ihm immer sehr genossen, da sie immer mit einem guten Schuss Schweizer Humor gewürzt waren. Möge dieser ihm auf seiner neuen Reise auch behilflich sein.

  25. Prof. Dr. Manfred Niekisch. Vorsitzender des Kuratoriums der Bruno H. Schubert-Stiftung und Vizepräsident der ZGF says:

    Was Markus für die Natur und ihren Schutz geleistet hat, haben wir unter anderem durch die Verleihung des Bruno H Schubert-Preises zu würdigen versucht. Markus hat Großartiges bewirkt. Und er hat tiefe Spuren hinterlassen bei all denen, die mit ihm Kontakt hatten. Was er in der Serengeti vermisse, habe ich ihn vor Jahren einmal gefragt. Eigentlich nichts, war seine Antwort, ausser den Opernbesuch und die Leberkässemmeln am Münchner Hauptbahnhof. Das beschreibt seine Lebenseinstellung und seinen Humor…Markus, Du wirst unvergessen bleiben!

  26. Christina Geiger says:

    Markus Borner hat jeden Gast in Seronera -ganz gleich aus welchem Anlass- ohne Vorbehalte aufgenommen und an seinem “Alltag” teilhaben lassen. Ich habe riesigen Respekt vor der Lebensleistung dieses Mannes: unter nicht ganz einfachen Bedingungen immer weiterzumachen, immer geduldig zu bleiben! Die Zeit in der Serengeti werde ich nie vergessen, auch wenn eine Ära nun endgültig vorbei ist. Vielen Dank für alles!

  27. Jonathan and Angela Scott says:

    We are stunned to hear this terribly sad news. But the miracle of course is that just looking at the photograph of Markus brings a sense of joy and laughter to our hearts. He exuded that miraculous sense of joi de vivre. His gift was that he always shared the spirit of living in the moment with everyone who had the privilege of meeting him. Markus was unique – like his friend Alan Root who passed away in 2019. In many ways they were the Serengeti that we all love. They brought a freshness of endeavour – a sense of being able to create the impossible while carrying us lesser mortals along on their coat tails. We looked to them for leadership and inspiration. And were not to be disappointed. We are just so thankful to have know people like them. We can only imagine the sense of loss for the family and send our love and condolences. We will continue to be inspired by Markus’ memory in helping to conserve wild places like the Serengeti and Maasai Mara that epitomise the last place on earth where you can still see wildlife on such a grand scale. Jonathan and Angie

  28. Patrick Eickemeier says:

    It was only a rather brief visit to Serengeti when we got to meet Markus. Such an honour and joy to get to know him a little bit, his humour, his excellent cooking, and, most of all, his generosity. Markus shared his wisdom and we are glad we got a glimpse. My family and I will always remember him. Our thoughts are with his family.

  29. Douglas & Gaby, Rubondo Island says:

    All die Erinnerungen an die gemeinsamen unvergesslichen Momente auf Rubondo Island; die Möglichkeit, Deine Passion teilen zu dürfen, das wird immer einen spezIellen Platz in unserem Leben einnehmen. Markus, Du hast nicht nur für den Schutz und das Überleben von vielen Tieren gekämpft, Du hast auch das Leben von vielen Menschen bereichert … und in unser aller Erinnerungen wirst Du weiterleben.

  30. Katie Ommanney says:

    I first met Markus as a child on Rubondo Island NP, where my father was working. Here this chuckling, rosy-cheeked man came strolling into our camp like he owned the place, catching 9-year old Katie completely off-guard! My rattled cage was mitigated by the knowledge that we would have fish and chips because that was Markus’ favourite! Knowing Markus was coming to camp not only filled me with excitement because it meant good food! It also meant good laughs, stories, and a more cheerful atmosphere all around. The staff loved him, my parents loved him, and I loved him. I got to appreciate Markus in a different light when I attended Glasgow for my master’s degree. Although the fish and chips were fewer, his demeanor and laugh still filled me with joy and brought my desire to pursue conservation science full circle. You see, I ‘collected’ my first field sample thanks to Markus and Rubondo Island. Then, 18 years later, I earned my masters from the college he taught at. I’ll forever be grateful for his impact on my life and I know that African conservation will reap the benefits of his work for years to come. Thank you!

  31. Kumara Wakjira EWCA DG says:

    I feel Markus Borner greatly committed to widening the scope of FZS footprints across Africa, being a pioneer and foundation lair. Among others, Ethiopia is one of the beneficiaries of his passionate conservation dedication in Africa. Our Afro-alpines, rarest mountain species and mountain community always remember your support to sustain them. On behalf of the Ethiopian government and myself, I would like to express my gratefulness for your unreserved contribution to our conservation efforts in Highland Protected Areas. I have a hope that your foundation and legacy in Ethiopia never come down and pass away. It will further foster and bear fruits reminding all of us your memory and thoughts. RIP!!!!!

  32. Tracy Robb, pilot Serengeti Balloon Safaris 1995-1997 says:

    Marcus was an inspiration and an icon in the Serengeti during my time there. He taught me so much and his infectious enthusiasm and passion knew no boundaries. We shared many laughs and flights, he taught me so much about life among the creatures of the Serengeti.
    Thank you Marcus, I am honored to have known and worked with you.

  33. Familie Bernd, Nicole & Caitlin Radtke says:

    Markus Borner bleibt uns in ewiger Erinnerung für das was er für den Ort getan hat, den wir so lieben – die Serengeti. Wenn wir auch dieses Jahr am Grab von Berhard und Michael Grzimek innehalten, werden wir auch Markus Borner gedenken.

  34. Zelealem Tefera says:

    Those we love and lose are always connected by heartstrings into infinity, and then I heard the Angel say ” He is with you everyday!!!” The sun, the moon, the wildlife and the mountains we watched in the Ethiopian Highlands will forever be around reminding me of the work and love you shared with many of us here and the peace you have finally found. Rest in Peace Markus!!!

  35. Medard Leonard Kachubo says:

    I came to know Mr.Markus Borner when I was working with one of His project in Rubondo national Parks 1998-2001,I was so young by then,He inspired everyone,his tireless efforts towards nature and climate,His love and dedication to animals is unique phenomenon.
    We will miss His physical appearances but His thoughts will remain.I have tried to contact Him in few years back in vain.

  36. Nils Elbert says:

    Markus Borner war einer der Helden meiner Kindheit. In Dokumentationen über die Serengeti ist er mir über die Jahre immer wieder begegnet und als Naturschutzbotschafter bewahre ich Ihn in meiner Erinnerung.

Your memories and thoughts.

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